Geschlecht des Babys beeinflussen

Es geht das Gerücht um, dass der Zeitpunkt der Befruchtung ausschlaggebend für das Geschlecht ist. Einige gehen nach der Mondkonstellation, andere glauben an die Art der Stellung. Theoretisch sind diese Theorien gar nicht so weit hergeholt, denn tatsächlich sind männliche Spermien schneller als weibliche. Dafür leben sie nicht so lange wie die weiblichen Spermien.

Wer einen Jungen zeugen möchte, der sollte am Tag des Eisprungs Sex haben. Auch ein Tag nach dem Eisprung werden die schnelleren Jungs-Spermien begünstigt. Wer ein Mädchen zeugen möchte, der sollte einige Tage vor dem Eisprung Sex haben. Denn dann haben die resistenteren Spermien eine Chance. So die Theorie, die in der Praxis natürlich nicht erwiesen ist. Schön wäre es aber, oder? Es gibt Studien, welche einen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs und dem des Eisprungs ausmachen konnten und dabei auf das Geschlecht kamen. Nichtsdestotrotz bleibt es eine Zufallsentscheidung, und mal ehrlich – Hauptsache ein gesundes Kind!

Die Wissenschaft weiß mehr

Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass das Geschlecht eines Kindes tatsächlich vom Augenblick der Zeugung an feststeht. Die Gonosomen, das sind die Geschlechtschromosomen der Eltern, sind es, die alle Karten bei der Wahl des Geschlechtes in der Hand haben und darüber bestimmen, ob es nun ein Junge oder ein Mädchen wird. Sie werden als X und Y-Chromosomen bezeichnet, da ihr Aussehen diesen sehr ähnlich sehen. So würde dann beispielhaft die Mischung aus XX ein Mädchen bedeuten und ein XY dann ein Junge, denn die Einzelle der Mutter enthält grundsätzlich ein X-Chromosom, die Samenzellen des Mannes in ihrem Innern entweder ein X oder Y.

Das Geschlecht des Kindes hängt also tatsächlich davon ab, welche Samenzelle es zur Befruchtung schafft. Also ist es schließlich der Mann, der das Geschlecht bestimmt. Tatsächlich fundierte und abgesicherte, wissenschaftlicher Ergebnisse konnten allerdings zu diesem Thema nie verlässlich erhoben werden. Eine Garantie gibt es nun mal nicht und schlussendlich ist es die natürliche Beschaffenheit eines jeden Körpers, die hormonelle Situation beider bei der Zeugung des Kindes, der Eisprung bei der Frau und auch die unterschiedlichen Eigenschaften Samenzellen. Allerdings hat man festgestellt, dass die weiblichen X-Samenzellen mit einem X-Chromosom wesentlich größer und stärker und auch langsamer sind. Die männlichen kleiner, schwächer aber schneller. Die Anzahl der Spermien ist ebenso bedeutend, denn wer eine hohe Dichte an gesunden Spermien beispielsweise nachweist, hat gute Chancen einen Jungen zu zeugen.