Ernährung

Sobald die Schwangerschaft einer Frau festgestellt wird, heißt es für sie für mindestens zwei zu denken und auch dementsprechend verantwortungsvoll für zwei zu handeln. Das fängt mit einer gesunden Lebensweise an und hört schließlich eben auch mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung an. Jeder Tag von Beginn einer Schwangerschaft an, sollte bewusst gelebt und mit einer großen Portion Verantwortung gelebt werden. Am besten ist es sogar, wenn sich der Lebensstil und die Lebensweise beispielsweise schon vor einer Schwangerschaft ändern.

Nikotin, Alkoholkonsum, Schlafdefizite, Stress und jede Menge Koffein sollte man vielleicht reduzieren und am besten natürlich ganz dezimieren. Die Ernährung spielt allerdings währen der Schwangerschaft eine ganz wesentliche Rolle, denn schließlich isst das heranwachsende Leben mit und ernährt sich schließlich einzig und allein von den zugeführten Nährstoffen seiner Mutter.

Den Speiseplan gut durchdenken

Abwechslung heißt auch die Devise bei Schwangerschaften. Denn nichts ist für Mutter und Kind schädlicher, als eine einseitige und vielleicht auch noch sehr nährstoffarme und vitaminlose Ernährung. Fastfood beispielsweise macht zwar für den Moment satt, doch die Nährstoffzufuhr ist aus diesen Lebensmittel ist in der Regel ziemlich mager. Besser sind hier eindeutig frisches Produkte vom Wochenmarkt oder auch tiefgefrorenes Gemüse. Denn beide Varianten verbergen jede Menge Vitamine, die Mutter und Kind gleichermaßen dringender denn je in dieser Zeit benötigen. Nicht umsonst spricht man vom so genannten Heißhunger einer werdenden Mutter und wundert sich als Betrachter und Begleiter, was sie so alles an unterschiedlichen Lebensmitteln plötzlich heiß begehrt.

Da werden haufenweise Orangen beispielsweise über Tage und sogar Wochen verzehrt. Schokolade mitten in der Nacht verspeist und jede Menge Salziges oder auch stark Aromatisiertes. Salzige Heringe, Rollmöpse und Gurken stehen auf dem Speiseplan und direkt daneben Schokolade, Eiscreme und Süßspeisen. Dies sind aber grundsätzlich ganz natürliche Abläufe im Körper einer werdenden Mutter, denn das, was das Kind und der Körper der Mutter benötigen, muss ihnen auch zugeführt werden und das äußert sich schließlich durch Heißhunger auf ganz bestimmte Substanzen, Vitamine, Mineralien und Nährstoffe jeglicher Art.

Obst, Gemüse und viel Bewegung

Wer sich grundsätzlich gesund ernährte, sollte nicht vom Fahrplan abweichen und vielleicht nur hier und da einige wichtige Vitamine und Mineralien dem Körper extra zuführen. So sind beispielsweise viele Gemüsesorten, die eine Extraportion Eisen mit an Bord haben besonders hilfreich, da es bei vielen Schwangeren vorkommen kann, dass der Eisenspiegel des Öfteren in den Keller rutscht. Am besten dafür sorgen, dass immer ein Eisendepot angelegt wird, aus dem der Körper jederzeit schöpfen kann. Grünes Gemüse wie Brokkoli, Spinat, Grünkohl, grüner Spargel und mehr enthalten in der Regel sehr viel Eisen und auch Vitamin C, welches ebenfalls für werdende Mütter wichtig ist, ebenso wie Calcium.

Hier sind auch Milchprodukte und Produkte, die viel Eiweiß enthalten wichtig. Gesunde Ernährung allein kann aber nicht alles ausrichten und sorgt nicht allein für das Wohlbefinden von Mutter und Kind gleichermaßen. Auch die tägliche Bewegung und regelmäßiger Sport tragen dazu bei, dass es beiden gut geht, der Kreislauf auf Vordermann gebracht wird und Herz und Lunge und damit auch die Sauerstoffzufuhr bei beiden in Wallungen kommt.