Die Pille gegen Unfruchtbarkeit

Für Eltern und Paare ist der Kinderwunsch ein ganz wichtiger und sehr prägnanter Wunsch zur Familienbildung.Was aber, wenn dieser ausbleibt und sogar festgestellt wird, dass eine gewisse Unfruchtbarkeit vorliegt? Ein Alptraum für Paar und ein sehr enttäuschendes und niederschmetterndes Resultat. Das muss aber nicht so sein,denn immerhin ist die medizinische Wissenschaft mittlerweile diesem Problem schon seit geraumer Zeit auf den Fersen und immer mehr Medikamente gegen Unfruchtbarkeit machen die Runde und finden Anwendung.

Eines sei bei allen Medikamenten diesbezüglich immer gesagt: Die Nebenwirkungen dieser besonderen Medikamente sollten nicht außer Acht gelassen werden und mit absoluter Ernsthaftigkeit wahrgenommen werden. Selbstbehandlungen sollte man ebenfalls nicht mit irgendwelchen vielversprechenden, erfolgsversprechenden und zudem völlig unbekannten Medikamenten vornehmen. Das ist nicht nur äußerst gefährlich. Sondern in der Regel auch ohne ärztliche Verordnung und Aufsicht völlig sinnlos heraus geschmissenes Geld.

Der erste Schritt

Grundsätzlich muss und sollte man wissen, dass alle Medikamente und auch Medikationen nicht nur Wirkungen aufzeigen, sondern auch in der Regel mit Nebenwirkungen unterschiedlichster Ausmaße behaftet sind. Ohne einer ärztlichen Befürwortung, Begleitung und Behandlung, sollte man auf keinen Fall selbst die Initiative ergreifen und sich auf Kurioses und vermeintlich erfolgreich wirkendes verlassen. Solche Medikationen und Darreichungen gehören in die Hände eines Spezialisten, in diesem Fall eines Facharztes. Der erste Schritt ist daher immer der Gang für die Frau zum Gynäkologen. Er sollte entscheiden, ob es notwendig ist, spezielle Medikamente gegen die Unfruchtbarkeit zu verschreiben und zu verordnen.

Millionen Frauen weltweit unterziehen sich einer solchen Behandlung und etliche Medikamente, die fast alle den Wirkstoff Clomifencitrat beispielsweise beinhalten, werden schon seit etlichen Jahren diesbezüglich verschrieben und verabreicht. Grundsätzlich beinhalten solche und alle weiteren Medikamente Wirkstoffe, die die Hormonproduktion in der Hirnandrangdrüse stimulieren, den Eisprung einer Frau begünstigen und so gleich mehrere Eizellen heranreifen lässt. Diese lösen sich Monat für Monat bei jedem Zyklus von den Eierstöcken ab und besonders bei Frauen, die einen sehr unregelmäßigen Eisprung haben oder sehr selten, berichten von den erfolgen nach der Einnahme dieser Medikamente.

Hormonspiegel kontrollieren lassen

Sobald die Medikation seitens des Gynäkologen beginnt, sollte sich die Frau immer wieder regelmäßig einem Bluttest unterziehen, bei dem der Hormonspiegel immer wieder aufs Neue festgestellt wird und so die exakte Medikation stattfinden und darauf basierend eingestellt werden kann. Die Medikamente basieren auf den Wirkstoffen Clomifencitrat und HMG. In der Regel sind es ClomHexal50, Clomifen, Choragon, die verschrieben werden. Allesamt sorgen für eine aktive Anregung der Hinranhangdrüse, um tüchtig speziell das luteinisierende Hormon produzieren zu können, welches letztlich zur Follikel Stimulation arbeitet.Was Frauen bei einer Hormontherapie durch diese Medikamente nicht vergessen sollten, ist die Tatsache, dass bei dieser Hormon- Stimulation es sehr häufig vorkommen kann, dass gleich mehrere Eizellen auf einmal heranreifen und schließlich auch besamt werden können.

Mehrlingsgeburten sind daher nicht selten. Tut sich hingegen nach der Medikation nichts, kann der Gynäkologie nebst Bluttest die aktuellen Hormonwerte bestimmen und zeitgleich in der Zyklusmitte einer Frau die Eierstöcke via Sonografie (Ultraschall) untersuchen und so erkennt, ob sich Follikel gebildet haben. Diese Kontrollen und Untersuchungen sind wichtig, besonders dann, wenn man nicht dazu geneigt ist, sich gleich zu Anfang über eine Mehrlingsgeburt wie beispielsweise Drillingen zu freuen.

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