Trotz Eisprung keine Kinder

Wer Kinder kriegen möchte, der muss fruchtbar sein und empfänglich für den Samen des Mannes. Eine entscheidende Rolle spielt die Fruchtbarkeit der Frau. Einige Frauen sind seit dem Jugendalter unfruchtbar, andere hören früher damit auf, Kinder kriegen zu können und wieder andere sind so fruchtbar wie das blühende Leben. Einige Faktoren spielen dafür eine entscheidende Rolle.

Das Alter

Im Normalfall können Frauen nicht bis an ihr Lebensende Kinder bekommen. Der Grund dafür ist, dass Frauen nur eine begrenzte Anzahl an Eiern besitzt, von denen jeden Monat eine von ihnen abgestoßen wird. Danach wird sie entweder befruchtet oder aber sie stirbt ab. Bis zur Menopause ist es normalerweise möglich, Kinder zu bekommen.

Frauen können ab der ersten Menstruation bis hin zur Menopause Kinder bekommen. Zwischen dem 20 und 25 Lebensjahr ist die Fruchtbarkeit einer Frau am stärksten. In diesem Alter kommt es übrigens auch vermehrt zu unerwünschten Befruchtungen, manchmal sogar trotz Verhütung. Ab den 26 Lebensjahren nimmt die Fruchtbarkeit nach und nach ab. Ab 38 wird die Wahrscheinlichkeit noch geringer. Allerdings sind dies nur einfache statistische Auswertungen, immerhin gibt es genug Beispiele von Frauen, die ab 40 noch ein oder zwei Kinder bekommen haben. Und zwar auf natürlichem Weg. Einige Frauen können bereits ab 38 keine Kinder mehr bekommen, andere Frauen sind erst mit 45 unfruchtbar.

Das Gewicht

Auch das Gewicht spielt eine große Rolle für die Fruchtbarkeit einer Frau. Starkes Übergewicht oder gegenteilig magersüchtige Menschen haben es nicht gerade leicht, Schwanger zu werden. Auch Frauen die mit starken Gewichtsschwankungen zu tun haben können so genannte Ovulationsstörungen haben.

Die Lebenshygiene

Unter Lebenshygiene ist der allgemeine Lebensstil gemeint, der nicht selten Grund für Unfruchtbarkeit ist. Frauen die Rauchen oder viel Alkohol konsumieren, unregelmäßig schlafen, hormonell verhüten und sich ungesund ernähren könnten mit den Jahren Probleme mit ihrer Fruchtbarkeit bekommen. Dies gilt im Übrigen auch für den männlichen Part, dessen Spermien ebenfalls von Tabak- oder Alkoholkonsum beeinflusst werden. Eine gesunde Lebensweise mit einer vitaminreichen und ausgewogenen Ernährung ist also für beide Partner entscheidend.

Stress

Stressanfällige oder ängstliche Menschen sind besonders gefährdet, unfruchtbar zu werden. Stress kann sich beispielsweise enorm auf den Eisprung auswirken und diesen sogar komplett verhindern. Die Eierstöcke sind von der Hypophyse abhängig, welche mit dem Gehirn zusammen hängt. Auch sehr traurige oder ständig von Sorgen geplagte Personen haben es oft schwer Schwanger zu werden. Wer also Schwanger werden möchte, der sollte sich vielleicht Urlaub nehmen oder sich eine Auszeit gönnen. Wichtig ist immer eine positive Lebenseinstellung in Kombination mit einer gesunden Lebensweise.

Sonstige Faktoren

Weitere Faktoren spielen ganz individuell eine Rolle in Sachen Fruchtbarkeit. Beispielsweise kann Eierstockkrebs dazu führen, dass die Eierstöcke herausgenommen werden müssen. Auch Zysten oder Eierstockentzündungen führen nicht selten dazu, dass die Frau keine Eier mehr in diesen produziert.

Eine Befruchtung der Eizelle mit einem intakten Spermium muss ebenfalls kein Garant auf ein Baby sein. So genannte Eileiterschwangerschaften können nicht ausgetragen werden und führen in weiterem Verlauf zu starken Schmerzen. Sie müssen dann beendet werden. Bei einer Eileiterschwangerschaft versucht das befruchtete Ei, sich im Eileiter festzusetzen. Dort kann allerdings kein Leben entstehen, da erst in der Gebärmutter der Fötus versorgt werden kann.