Wie gefährlich ist die Pille?

Erst hochgelobt und nun verflucht. Die Antibabypille galt und gilt noch heute als das sicherste Verhütungsmittel. Sie wurde sogar Frauen verordnet, die unter Akne und Hautunreinheiten litten. Jungen Frauen wurde und wird die leichte Pille verordnet, um starke Regelschmerzen zu lindern. Doch in erster Linie sollte sie als Verhütungsmittel wirken und ungewollte Schwangerschaften vermeiden.Und das tat sie Jahrzehntelang und tut es noch immer mit Bravour.

Allerdings wird immer mehr am guten Ruf der Pille gekratzt, denn die Nebenwirkungen der kleinen Wunderpille sollen es in sich haben. Ganz dramatisch wird es, wenn es darum geht, dass eine Frau, die schon Jahrzehnte die Pille nimmt, nun endlich schwanger werden will und es einfach nicht klappt. Die Pille ist schuld am Drama, so heißt es. Doch unzählige weitere Gründe können dazu führen, dass die gewünschte Schwangerschaft aus bleibt. Auch berichten viele Frauen davon, dass nachdem sie die Pille abgesetzt haben, sie sich weitaus gesünder fühlten.

Fakt ist, dass noch immer rund sieben Millionen Frauen die Pille nehmen und sie gilt in Deutschland als liebstes Verhütungsmittel. Doch seit die Pille für Lungenembolien, Thrombosen, und sogar Todesfälle verantwortlich gemacht wird, stellen Gynäkologen immer häufiger sehr besorgte Frauen in ihren Praxen diesbezüglich fest. Hat die jahrelange Hormoneinnahme in weiblichen Körpern Spuren hinterlassen? Oder sind es nur Mythen und Erzählungen rund um die Anti-Babypille?

Die Hormone Gestagen und Östrogen verhindern das Einnisten der Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut. Sie können aber auch Zwischenblutungen verhindern und den Zyklus stabilisieren und für ein schönes Hautbild sorgen. Allerdings sei die Häufigkeit einer Thrombosebildung bei jungen Frauen, die die Pille einnehmen um ein Vielfaches höher. Gynäkologen raten oftmals zur Minipille, die einen weitaus geringeren Anteil des Östrogens beinhaltet, als andere Pillen. Desto höher der Östrogenanteil, umso größer die Gefahr einer Thrombose. Die jeweilige Pille sollte vom Arzt exakt auf die Person an sich abgestimmt sein.

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