Den Eisprung richtig erkennen

Für Frauen die gerne schwanger werden wollen ist es von großer Bedeutung, wann bei ihnen der Eisprung stattfindet. Der Eisprung beutet das Loslösen einer Eizelle aus dem Eierstock. Das findet in dem Zeitraum des Menstruationszyklus statt, indem sich die fruchtbaren Tage befinden. Das bedeutet also, man ist bereit für die Empfängnis. In den Eierstöcken reifen jeden Monat 15 bis 20 Eizellen heran. Dabei löst sich dann die größte Eizelle vom Eierstock und wird dann vom Eileiter aufgenommen. In welchem der beiden Eierstöcke der Eisprung nun stattfindet, ist weitgehend willkürlich. Er wechselt nicht mit jedem Zyklus die Seiten.

weiterlesenDen Eisprung richtig erkennen

Eine Packung Verhütungspillen

Die Pille absetzen

Die Pille – das beliebteste Verhütungsmittel der Frau und nicht selten auch des Mannes. Denn mit der Pille nimmt die Frau die Verhütung komplett in ihre Hand. Doch das orale Kontrazeptivum bietet nicht nur Vorteile, sondern ist auch mit zahlreichen Nachteilen behaftet. Doch was muss beim Absetzen der Pille beachtet werden? Und welche alternativen Verhütungsmethoden stehen zur Verfügung?

Gründe, die Pille abzusetzen

Gründe, warum die Pille abgesetzt werden soll, sind vielfältig. Einige Frauen setzen die Pille auf ärztlichen Rat hin ab, da bereits unerwünschte Nebenwirkungen eingetreten sind. Diese Nebenwirkungen erstrecken sich von leichten Kopfschmerzen bis hin zu schwerwiegenden Zwischenfällen, wie z.B. einer Thrombose. Auch körperliche Voraussetzungen können sich im Laufe der Jahre verändern, sodass bei Übergewicht oder starkem Rauchen auf die Pille verzichtet werden sollte.
Andere Frauen wiederum möchten schlichtweg die Pille absetzen, um einem Kinderwunsch nachzugehen, weil körperliche Veränderungen (Gewichtszunahme, Akne) aufgetreten sind, oder weil sie aktuell in keiner Beziehung sind.

Unabhängig vom Grund, der zu einem Absetzen der Pille führt, hat das Absetzen an sich Folgen für den Hormonhaushalt des Körpers. Daher sind einige Dinge beim Absetzen der Pille zu beachten.

Die Pille absetzen – Das optimale Vorgehen

Die Pille sollte auf keinen Fall abrupt mitten im Pillenzyklus abgesetzt werden. Idealerweise wird mit dem Absetzen gewartet bis der aktuelle Blister aufgebraucht ist. Die Regelblutung sollte wie gewohnt einsetzen. Wichtig ist zu wissen, dass diese Blutungen in der Pillenpause sogenannte Abbruchblutungen sind. Sie sind durch künstliche Hormone konstruierte Blutungen, die nicht mit der regulären Menstruation zu verwechseln sind. Erst nach Absetzen der Pille wird der Körper zu einem natürlichen Menstruationszyklus zurückkehren.

Wird ein rein gestagenhaltiges Präparat eingesetzt, zum Beispiel die Minipille, so ist ein Absetzen jederzeit möglich.
Sollten weitere Unsicherheiten bezüglich des richtigen Zeitpunktes bestehen, so ist der behandelnde Gynäkologe der richtige Ansprechpartner.

Nebenwirkungen und Probleme, die beim Absetzen der Pille entstehen können

Der Körper hat sich während der gesamten Einnahmezeit an die Zufuhr künstlicher Hormone angepasst. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Absetzen der Pille zu körperlichen Veränderungen führen kann. Nebenwirkungen können zahlreiche Bereiche betreffen:

– Haut und Haar
– Zyklus
– Regelschmerzen
– Stimmung
– Sexualleben
– Fruchtbarkeit
– Gewicht

Haut und Haar

Ein Absetzen der Pille kann Haut- und Haarveränderungen hervorrufen. Viele Frauen leiden nach dem Absetzen an unreiner Haut. Manche klagen lediglich über einige Pickel, andere kämpfen mit starker Akne.

Auch Veränderungen des Kopfhaares und der Körperbehaarung sind möglich. So berichten einige Frauen über vermehrten Haarausfall oder vermehrte Körperbehaarung.

Keine Sorge! Die Erscheinungen sind normal und resultieren aus dem abrupten Östrogenspiegelabfall. Im Normalfall regeneriert sich der Hormonhaushalt innerhalb weniger Wochen bis Monate. Zusätzlich sollte bei starker Akne ein Hautarzt hinzugezogen werden.

Zyklus

Vor allem Frauen, die die Minipille verwenden, sind häufig mit Zwischenblutungen vertraut. Mit ebendiesen muss nach dem Absetzen der Pille gerechnet werden. Der Zyklus braucht einige Zeit bis er sich wieder vollständig eingependelt hat. Sollten Zwischenblutungen länger als eine Woche anhalten oder starke Schmerzen, die weit über die Regelschmerzen hinausgehen, hinzukommen, sollte ein Gynäkologe aufgesucht werden. Neben Zwischenblutungen kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen. Die Blutung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit anfangs nicht regelmäßig, das heißt nicht mehr alle 28 Tage. Auch ein Ausbleiben der Regelblutung für einen Monat ist möglich. Auch hier gilt: Bei Schmerzen sollte ein Gynäkologe zu Rate gezogen werden.

Regelschmerzen

Regelschmerzen können ein Grund dafür sein, dass Frauen die Pille einnehmen. Nach dem Absetzen der Pille können Regelschmerzen zunächst heftiger sein als zuvor. Dazu kann eine verstärkte Blutung beitragen. Während des Gebrauchs der Pille ist die Blutung oft geringer. Nach dem Absetzen sollte eine verstärkte Blutung zunächst kein Grund zur Besorgnis sein. Heftige Regelschmerzen und eine stärkere Blutung sind zudem keine reinen Anfangsfolgen, sondern können dauerhafte Begleiter der Menstruation werden.

Stimmung

Zahlreiche Nutzerinnen der Pille klagen über Stimmungsschwankungen, Apathie, Angstgefühle oder Depressionen. Nach dem Absetzen der Pille können sich diese Symptome mildern oder verschlechtern. Auch dafür ist die rasante Hormonumstellung verantwortlich. Trotzdem berichten die meisten Frauen, dass extreme Stimmungsschwankungen nach der Beendigung der Hormontherapie deutlich gebessert werden konnten.

Achtung: Nicht immer sind Stimmungsschwankungen, Apathie, Angstgefühle oder Depressionen auf die Einnahme oraler Kontrazeptiva zurückzuführen. Sollten solche Empfindungen länger als 14 Tage anhalten oder Suizidgedanken hinzukommen, sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden.

Sexualleben

Nicht selten verspricht die Verhütung mit der Pille ein sorgenfreieres Sexualleben. Insbesondere in festen Partnerschaften bietet die Pille ausreichend Schutz vor ungewollten Schwangerschaften. Leider kann der Einsatz der Pille zum Libidoverlust führen – ein Grund dafür, die Pille absetzen zu wollen. Wie bei den vorangehenden Begleiterscheinungen, sollte sich das Sexualempfinden mit der Zeit normalisieren. Dabei erleben viele Frauen eine deutliche Erleichterung durch eine gesteigerte Libido. Zur sicheren Verhütung existieren multiple Alternativen.

Fruchtbarkeit

In erster Linie dient die Pille meist der Verhütung. Sollte ein Kinderwunsch der Auslöser für ein Absetzen sein, ist unmittelbar nach der letzten Pilleneinnahme eine Schwangerschaft möglich. Sollte sich nach längerer Versuchsphase keine Schwangerschaft ergeben, kann ein Arzt weitergehende Fruchtbarkeitsuntersuchungen durchführen.

Gewicht

Nicht wenige Frauen möchten die Pille absetzen, weil sie entweder bereits eine Gewichtszunahme hatten oder eine Gewichtszunahme fürchten. Auch die Beendigung der Einnahme oraler Kontrazeptiva kann zu Gewichtsschwankungen führen. Dabei ist sowohl eine Gewichtszunahme als auch eine Gewichtsabnahme möglich. In der Regel handelt es sich langfristig um eine Gewichtsabnahme, da vor allem Wassereinlagerungen, die unter der Pilleneinnahme stattgefunden haben, ausgeschwemmt werden können.

Im Zweifel, den Rat des Arztes einholen

An den zahlreichen Nebenwirkungen wird ersichtlich, dass ein Absetzen der Pille im Idealfall immer unter Aufsicht des behandelnden Arztes stattfindet. Nur so kann auf aufkommende Komplikationen schnellstmöglich eingegangen werden. Des Weiteren kann der behandelnde Arzt im Vorfeld Bedenken nehmen und über alternative Verhütungsmethoden informieren.

Sichererer Sex ohne Pille – Alternative Verhütungsmethoden

Neben der Pille gibt es zahlreiche alternative Verhütungsmethoden, die ohne Hormone auskommen. Diese Verhütungsmittel können häufig unabhängig von Eigenschaften wie Gewicht, Rauchen oder Thromboseneigung eingesetzt werden.

Kondome

Kondome gelten immer noch als besonders sicher. Darüber hinaus schützen sie vor Geschlechtskrankheiten

Das sicherste Verhütungsmittel nach der Pille ist das Kondom. Kondome gibt es in allen Größen und Arten, sodass jedes Spektrum abgedeckt ist. Bei Latexallergie gibt es als Alternative latexfreie Kondome. Der größte Vorteil des Kondoms besteht darin, dass es gegen ungewollte Schwangerschaften und gleichzeitig gegen sexuell übertragbare Krankheiten (sog. STD), wie zum Beispiel Chlamydien, HIV-Viren oder auch humane Papillomviren (HPV), schützt. Es passiert nur selten, dass Kondome platzen oder reißen. Wichtig ist in jedem Fall ein perfekter Sitz und eine fachgerechte Anwendung. So sollten auf keinen Fall Gleitmittel auf Ölbasis mit Kondomen verwendet werden, da diese zu einem Reißen des Kondoms führen können. Gleitmittel auf Wasserbasis finden sich in jedem gut sortierten Drogeriemarkt.

Kupferspirale

Ein ideales Verhütungsmittel für Frauen, die auf die Pille auf Grund einer erhöhten Thrombosegefahr verzichten. Die Kupferspirale arbeitet ohne Hormone und beeinträchtigt den Organismus minimal. Die Spirale muss von einem Gynäkologen eingesetzt werden und bietet danach einen Schutz für fünf Jahre. Durch den langen Schutzzeitraum relativieren sich die hohen Anschaffungskosten.

Die Sicherheit der Spirale bezüglich der Verhütung ist nicht ganz so hoch wie bei hormonellen Verhütungsmitteln. Zudem sollten Frauen mit starker Regelblutung oder starken Regelschmerzen auf die Spirale verzichten, da sich diese Symptome verschlimmern könnten.

Diaphragma

Das Diaphragma ist eine runde Silikonkappe. Es wird vor den Muttermund gesetzt und verhindert so das Vordringen von Spermien zu den Eizellen. Ein Diaphragma wird frühestens zwei Stunden, spätestens jedoch direkt vor dem Sex eingeführt. Zusätzlich muss ein Verhütungsgel angewendet werden, das Spermien bewegungsunfähig macht. Nach dem Sex sollte das Diaphragma mindestens weitere acht Stunden in der Vagina verbleiben. Ein Nachteil des Diaphragmas ist sicherlich seine deutlich geringere Zuverlässigkeit gegenüber Pille, Kondom oder Spirale. Zudem erfordert die Anwendung ein intensives Auseinandersetzen mit dem eigenen Körper.

Symptothermale Methode (Temperaturmessung)

Der Zeitraum innerhalb eines Zyklus, in dem eine Frau schwanger werden kann, beträgt knapp eine Woche. Die symptothermale Methode hilft diesen Zeitraum zu ermitteln. Dafür muss jeden Morgen die Temperatur gemessen werden. Weiterhin sollte ein weiteres Merkmal, zum Beispiel die Beschaffenheit des Muttermundes, beobachtet werden.

Bei der Datenerfassung helfen vorgefertigte Formblätter oder Apps. Die Auswertung zeigt, wann der Eisprung beendet ist.
Die Temperatur steigt nach dem Eisprung an und bleibt danach erhöht. Innerhalb dieser Zeit muss entweder auf Sex verzichtet oder zusätzlich ein alternatives Verhütungsmittel eingesetzt werden.

Die Methode ist zu Beginn relativ komplex. Allerdings ist sie ebenso sicher wie Pille oder Kondom, wenn in der „Risikozeit“ auf Sex verzichtet oder alternativ verhütet wird. Dadurch, dass keine Fremdmittel zur Verhütung genutzt werden müssen, wird der Körper keinen Belastungen ausgesetzt.

Sollte die Temperaturmessmethode als alternatives Verhütungsmittel gewünscht sein, so kann ein Gespräch mit einem Gynäkologen hilfreich sein. Dieser kann über die Anwendung und Anwendungsfehler, Vorteile und Risiken aufklären.

Egal welche Methode für eine Verhütung in Frage kommt: Es sollte beachtet werden, dass ein Absetzen der Pille zu einer sofortigen Schwangerschaft führen kann.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen