Das Absetzen der Pille – immer häufiger greifen Frauen zu diesem Entschluss

Das Absetzen der Pille – immer häufiger greifen Frauen zu diesem Entschluss

Die meisten Frauen in Deutschland wählen zur Schwangerschaftsverhütung die Antibabypille. Sie gilt mit zu den sichersten und einfachsten Verhütungsmethoden dieser Zeit. Und viele der Frauen nehmen die jahrelangen Begleiterscheinungen der Antibabypillen-Einnahme in Kauf und auch die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken, wie Thrombose-Neigungen und hormonelle Veränderungen im Körper. Jetzt ist Schluss damit. Zumindest zeichnet sich ein deutliches Nein zur Pille in den letzten Jahren ab. Denn immer mehr Frauen nehmen erst gar nicht die Pille als erster Wahl zur Verhütung, oder setzen sie nach teils Jahrzehnten der Einnahme wieder ab. Die Tendenz ist deutlich steigend.

Die schleichende Macht der Pillen-Einnahme

Fast schon schleichend nistet sich die Pille als permanenter Lebensbegleiter der Frauen ein und man bemerkt schon gar nicht mehr, dass man dem täglichen Ritus der Einnahme der Pille verfallen ist und dass man auch schon längst nicht mehr, oder noch nie über die vielen Nachteile der Einnahme nachgedacht hat. Die Antibabypille ist eine mit Hormonen bestückte Waffe, um dem weiblichen Körper nebst hormoneller Eigenschaften und Zyklen auszutricksen. Dass sie mitunter ernstzunehmende Nebenwirkungen mit sich bringt, scheint vielen Frauen erst in den vergangenen Jahren bewusst geworden zu sein. Darunter sind beispielsweise Beschwerden, wie Blasenentzündungen in wiederholtem Maße und auch erhebliche bakterielle Entzündungen in diesem Bereich, nur eine Variante, die die Einnahme der Pille mit sich bringt. Die deutliche Gewichtszunahme bei gleichbleibender Ernährung ist bei fast allen Pilleneinnahmen der Fall. Nur in einigen Einzelfällen ist von einer Gewichtsreduktion die Rede. Der gesamte Stoffwechsel kann sich durch die künstlich herbeigeführte Hormonzugabe mittels der Pille komplett verändern und zu unliebsamen Begleiterscheinungen wie diesen führen.

Migräne und Thrombose-Neigungen

Dass die Pille auch Migräneschübe und die Neigung zur Thrombosebildung fördert, ist nicht von ungefähr und wissenschaftlich sowie aus medizinischer Sicht fundiert bewiesen. Etliche Frauen weisen eine deutlich höhere Neigung zur Migräneattacken auf, als andere, die eben keine Antibabypille einnehmen. Depressionen und auch das Nachlassen der Libido können Folgen der Pille sein. Die Einnahme der Pille soll auch das Risiko der Erkrankung an einem Schlaganfall erhöhen und zu Beschwerden generelle im gesamten Herz-Kreislauf führen. Die Aufnahme verschiedenen Vitamine und wichtiger Mineralbausteine im Magen- Darmtrakt und über den Stoffwechsel kann durch die Pille verzögert und auch eliminiert werden. Dies und weitere Gründe sind ausschlaggebend, dass sich immer mehr Frauen für Alternativmöglichkeiten zur Verhütung entscheiden und diese auch nutzen, ohne die Einnahme der Pille. Das Absetzen der Pille kann allerdings zunächst je nach Dauer und Länge der Einnahme erst einmal erneut den Körper hormonell auf Links drehen und benötigt eine gewisse Zeit, um sich wieder einzupendeln und auszuloten. Ist dieser Schritt allerdings erst einmal getan, steht in der Regel auch dem späteren Kinderwunsch nichts mehr von dieser Seite aus im Wege. Denn desto früher die Pille abgesetzt wird, umso schneller pendelt sich der Hormonhaushalt der Frau wieder ein. Hormonfreie Alternativen wären hierbei, dass der Mann zur Verhütung beispielsweise Kondome nutzt. Verhütungscomputer können gut helfen, um den besten Moment für oder gegen den Geschlechtsverkehr unverhütet zu berechnen. Auch die Selbstbeobachtung der Zervix-Schleimes kann schon eine sehr hilfreiche Stütze sein.

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