Die derzeit aktuelle Diskussion über die Pille

Die derzeit aktuelle Diskussion über die Pille

Wen es um die Verhütung geht, steh die Antibabypille immer noch an erster Stelle. Es ist aber so, dass sich bei der Vielzahl von verschiedenen Pillen nicht jedes Präparat auch für jede Frau eignet. Und man darf auch nicht vergessen, dass die Pillen nach wie vor so ihre Nebenwirkungen haben. Diese eine Pille gibt es schon sehr lange nicht mehr. Heutzutage kann man zwischen vielen verschiedenen Präparaten wählen, dabei sollen der Frau mehr als 50 verschiedene Pillen auf dem deutschen Markt zur Verfügung stehen. Unterscheiden sollen sie sich in der Menge der Hormone und wie sie eingenommen werden.

Man könnte dabei die Pille allgemein in zwei Varianten unterteilen. So gibt es die Kombinationspräparate, die zwei Hormone, Östrogen und Gestagen, enthalten. Die sogenannte Minipille dagegen enthält nur das Hormon Gestagen. Kein eigener Pillen-Typ ist die Mikropille. Sie zählt auch zu den Kombinationspräparaten. Wegen der besonders geringen Dosierung hat diese Pille ihren Namen bekommen. Damit konnte diese sich früher von anderen Pillen unterscheiden. Heutzutage sollen aber schon alle geläufigen Präparate niedriger dosiert sein. So kann man eigentlich sagen, dass dieser ehemaliger Unterschied kaum noch eine Bedeutung hat.

Warum die Diskussion um die Pille immer lauter wird

Die Frage ist zur Zeit wieder sehr aktuell, ob und wie sehr die Pille einem schaden könnte. Immer öfter entscheiden sich Frauen sogar gegen sie. Sicherlich war die Pille für die Frau eine große Errungenschaft. So ermöglichte sie den Frauen selbst darüber zu entscheiden, ob sie schwanger werden wollen oder eben nicht. Es wirkt aber gerade jetzt so, dass die große Begeisterung darüber sich ins Gegenteil kehrt. Denn immer öfter sehen immer mehr Frauen in Deutschland die Pille als kritisch an und stören sich an den negativen Nebenwirkungen. Früher scheint es so gewesen zu sein, dass diese Nebenwirkungen eher schulterzuckend zur Kenntnis genommen wurden. Es kann natürlich auch sehr gut sein, dass Frauen bei einigen Ärzten auch auf Unverständnis stießen, wenn sie nach Alternativen gefragt haben. Aber die Nebenwirkungen sind jetzt immer öfter der Grund, warum die Pille von vielen Frauen abgesetzt wird. Die öffentlichen Medien haben sicherlich dazu beigetragen, dass Frauen generell sensibilisiert für das Thema – Probleme durch die Pilleneinnahme – wurden. Immer mehr Frauen, auch Prominente, berichten öffentlich darüber, warum sie die Pille abgesetzt haben. Dann wird erzählt, dass zum Beispiel nach sieben Jahren der Einnahme ständig Kopfschmerzen auftraten und sich Frauen launisch und schnell reizbar fühlten. Oder Äußerungen werden gemacht, dass man doch generell wüsste, dass Hormone nicht gesund seien und die Ärzte damit nur Geld verdienen würden. Solche Äußerungen verunsichern sicherlich sehr. Leider werden mit solchen Sätzen die Tatsachen auch ziemlich verzerrt.

Risiken und Nebenwirkungen abwägen

Die modernen und niedrig dosierten Präparate werden meist gut vertragen. Die Blutung wird dadurch etwas schwächer und auch kürzer. Das finden viele Frauen erfreulich. Einige bekommen auch eine schönere Haut. Es gibt aber Frauen die über Nebenwirkungen klagen. Das können beispielsweise Übelkeit, Zwischenblutungen oder Stimmungsschwankungen sein. Und bei wem die Leber nicht in Ordnung ist oder wer ein hohes Thromboserisiko hat, der sollte die Pille überhaupt nicht nehmen. Auch im Alter können Risiken zunehmen. Wichtig ist, dass man sich vorher gründlich untersuchen lässt und alle Risiken und Nebenwirkungen abwägt.

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