Die Fruchtbarkeit einer Frau ist nicht so lange

Die Fruchtbarkeit einer Frau ist nicht so lange

Um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu multiplizieren, ist das Berechnen der fruchtbaren Tage einer Frau ein äußerst hilfreiche Taktik. Es handelt sich hierbei tatsächlich nur um wenige Tage, in denen eine Frau tatsächlich sehr fruchtbar und empfängnisbereit sein kann. Was allerdings immer wieder sehr stark unterschätzt oder auch missverstanden wird, ist dass diese Zeit sehr begrenzt und umso kostbarer ist. Denn allen bisherigen Wissenschaftlichen Erkenntnissen widerlegt, zeigen neue Studien auf, dass die Fruchtbarkeit einer Frau schon mit 35 Jahren deutlich nachlässt.

Heute stehen Karriere und berufliche Selbstständigkeit im Fokus einer Frau und erst dann kommt die Familienplanung mit auf die Agenda. Das hat zur Folge, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sinkt, denn diese Frauen stehen mitten im Leben und eben auch im mittleren Lebensabschnitt um die 30 Jahre eben. Wer dann zu lange wartet und Richtung Ende 30 steuert, muss sich nicht wundern, dass der Kinderwunsch ganz schön auf sich warten lässt.

Singlehaushalte wachsen

Beobachtet man den Verlauf der vergangenen Jahre so ergibt sich offensichtlich die Schlussfolgerung, dass wenn wir so weitermachen wie bisher, es immer weniger Kinder in Deutschland geben wird. Nach Schätzungen vieler Experten wird von rund sieben Millionen Menschen im Deutschland gesprochen, die kein eigenes Kind haben. Also kein Kind aus der bestehenden Partnerverbindung. Dabei spricht man von der Häufigkeit, dass wahrscheinlich jeder Vierte ungewollt kinderlos bleibt. So ergibt es sich auch, dass schlussendlich immer mehr Singlehaushalte entstehen.

Menschen, die lieber gewollt oder auch ungewollt alleine leben, weil sie ihrer beruflichen Karriere entgegenstreben und in diese Planung ein Kind wenn überhaupt erst einmal nicht geplant wird. Und wenn, dann spät. Zu spät. Denn genau hier ist die Krux der Geschichte. Zwar würden sich Bundesbürger unter 30 schon später Kinder wünschen, doch führen sie erst einmal die berufliche Karriere vordergründig an und erst dann soll das Kind geplant werde. Der Wunsch ist zwar da, doch die Planung rutscht immer weiter nach hinten. Und schließlich so weit nach hinten,dass die Fruchtbarkeit der Frau aus Altersgründen eben entweder sehr stark schon nachgelassen hat, oder Schlimmstenfalls nicht mehr existent ist.

Erst Karriere, dann Kinder

Desto höher die beruflichen Ziele sind, umso niedriger ist die Wahrscheinlichkeit einer Familiengründung. Unter Akademikern beispielsweise verlagert sich die aktive Erfüllung des Kinderwunsches extrem weit nach hinten. Kein Wunder, denn wer schon einmal das beschwerliche Medizinstudium erfolgreich abgeschlossen hat, will auch in der Regel weiter machen, Promovieren und schließlich sich als Arzt mit eigener Praxis niederlassen können.

Frauen entscheiden sich für diesen Weg öfter, als man annimmt. Und schon ist sie in der eigentlichen Blüte ihrer Fruchtbarkeit so sehr mit sich und ihrer Karriere beschäftigt, dass der Zug der Familienplanung in ihr unbemerkt vorüber fährt. Wer nach dem Motto erst Karriere, dann Kinder handelt, sollte auch handeln, und zwar richtig und frühzeitig. Die Fruchtbarkeit einer Frau ist nämlich wesentlich kürzer, als angenommen.

Auf den Körper hören

Sicherlich gibt es tatsächlich genügend Ausnahmen, die bestätigen, dass auch Frauen mit 40 und darüber sogar noch das Mutterglück genießen dürfen. Fakt ist aber, dass besonders in den Medien zwar sehr oft über das Mutterglück in reifem Alter Prominenter berichtet wird, doch wie sie schwanger wurden, bleibt oftmals verborgen. In den meisten Fällen handelt es sich nicht um eine natürlich herbeigeführte Schwangerschaft, sondern eben um eine künstliche Befruchtung, die schlussendlich auch bei Frauen weit über 40 Jahren noch durchgeführt werden kann.

Oder eben durch gespendete Eizellen jüngerer Frauen. Frauen in besten Jahren, die beruflich angespannt sind und schon einen Kinderwunsch hegen, sollten grundsätzlich nicht auf ihren Verstand und ihre Vernunft hören, sondern einfach mal auf ihr Bauchgefühl und ihren Körper. Denn oftmals wird der richtige Zeitpunkt für die Familienplanung einfach überhört und vor lauter Anspannung, Termine und Stress nicht ernsthaft wahrgenommen. Da hilft dann später auch nicht die Einsicht der gesunden Ernährung, dem Weglassen von Suchtmitteln und Co., was grundsätzlich löblich ist. Die Fruchtbarsten Tage und Jahre einer Frau sind definitiv zwischen 23 und 30.

Selbst wenn eine Frau Anfang 40 oder Ende 30 glaubt, dass es kein Problem wäre, ein Kind zu bekommen, ist es aus biologischer Sicht eines. Schon mit 35 Jahren liegt die prozentuale Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft bei nur noch 16 Prozent. Und wer noch länger wartet umso größer ist die Gefahr der Unfruchtbarkeit. Sicherlich verhelfen diverse Methoden zur Schwangerschaft und zur Erfüllung eines lang gehegten Kinderwunsches. Doch die biologische Uhr einer Frau tickt unaufhörlich und wer zu lange plant und seine Lebensjahre aus unterschiedlichen Gründen zu sehr verplant, verpasst den richtigen Zeitpunkt der Fruchtbarkeit.

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