Die Geschichte der Verhütung

Die Geschichte der Verhütung

Seit es Menschen gibt, haben diese sich weiter fortentwickelt und Dinge geschaffen, die die Menschheit weitergebracht haben. Dabei war ein Meilenstein von großer Bedeutung sicherlich die Erfindung der Anti-Babypille. Diese wurde im Jahre 1960 in den USA als erstes Land eingeführt. In Deutschland war sie dann ein Jahr später zu bekommen. Vor allem für die Frauen war das eine Möglichkeit, die unsere Gesellschaft ganz schön umkrempeltet hat. Allerdings hatten Frauen und Männer auch schon weitaus früher das Bedürfnis, nicht auf Sex verzichteten zu müssen, damit es nicht zu ungewollten Schwangerschaften kam. Aus diesem Grund wusste man sich auch schon viel frühe zu helfen, so dass man regelrecht von der Geschichte der Verhütung sprechen kann.

Schon in der Antike und im alten Ägypten beschäftigte man sich mit dem Thema Verhütung. Dazu fand man Aufzeichnungen über verschiedene Methoden. Zum Beispiel nutzten Frauen eine pflanzliche Zubereitungen, die in die Vagina eingeführt wurden. Das waren etwa Akazienblätter mit Honig, Olivenöl oder Weihrauch, in der Annahme, dass dies einer spermiziden (Spermien-abtötende) Wirkung hätte. Aber auch Krokodilkot mit Pflanzenschleim vermischt, wurde in dieser Weise angewendet. Eine Art von Schwämmchen, das in ein Gemisch aus Granatapfelkernen, Harzen, Öl und Wurzeln getunkt wurden, sollte bei den alten Griechen und Römer bewirken, dass die Spermien gelähmt würden. Frauen, die besonders sicher sein wollten um die ungewollten Spermien wieder loszuwerden, zogen sich direkt nach dem Geschlechtsverkehr zurück und hüpften oder niesten kräftig. Man sieht schon bereits jetzt, die Geschichte der Verhütung hat Kurioses und Erstaunliches zu bieten.

Weitere interessante Verhütungsmöglichkeiten aus der Vergangenheit

Einen Vorläufer für das heutige Bidets hatte man auch schon bereits in der Antike. Dieses wurde für den Verhütungszweck als Vaginalspülung benutzt. Doch richtig in Mode kamen die Bidets erst im frühen 18. Jahrhundert. Man entwickelte da sogar tragare Bidet-Möglichkeiten, die sich einfacher verstecken ließen. In dieser Zeit war ein bekannter Herr sicherlich besonders an der Verhütung interessiert. Die Rede ist hier natürlich vom berühmten Casanova. Man sagte ihm sogar nach, dass er immer über einen Vorrat an Baumwollkondomen verfügte. Zudem soll er sich sogar eine Art Diaphragma für seine zahlreichen Gespielinnen ausgedacht haben. Es handelte sich dabei um eine halbe ausgepresste Zitrone.

Wie es weiter ging

Da man im 19. Jahrhundert den sehr praktischen Nutzen – auch zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten – sah, wurde das Kondom immer beliebter. Weil aber die Baumwolle alles andere als angenehm vom Gefühl her war und vor allem auch nicht wirklich sicher, suchte man nach Alternativen. Diese fand man schließlich in der Verwendung von Fischblasen und dem Blinddarm von Schafen. Die Kondome aus diesen Materialien mussten aber von einer Schleife gehalten werden und waren nicht elastisch. Nachdem der Chemiker Charles Goodyear im Jahr 1839 herausfand, wie man aus plastischem Kautschuk ein elastisches Gummi herstellen kann, ergaben sich daraus im Hinblick auf die Verhütung auch neue Perspektiven. Letzendlich wurden die Latexkondome so zum Standard. Ärzte entdeckten um die Jahrhundertwende zufällig parallel, dass Fremdkörper in der Gebärmutter anscheinend auch eine Schwangerschaft verhindern können. Das war wiederum ausschlaggebend für die Entwicklung der Spirale. Die Geschichte der Verhütung ist also eine sehr spannende Zeitreise, wie man sieht.

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