Den Eisprung richtig erkennen

Für Frauen die gerne schwanger werden wollen ist es von großer Bedeutung, wann bei ihnen der Eisprung stattfindet. Der Eisprung beutet das Loslösen einer Eizelle aus dem Eierstock. Das findet in dem Zeitraum des Menstruationszyklus statt, indem sich die fruchtbaren Tage befinden. Das bedeutet also, man ist bereit für die Empfängnis. In den Eierstöcken reifen jeden Monat 15 bis 20 Eizellen heran. Dabei löst sich dann die größte Eizelle vom Eierstock und wird dann vom Eileiter aufgenommen. In welchem der beiden Eierstöcke der Eisprung nun stattfindet, ist weitgehend willkürlich. Er wechselt nicht mit jedem Zyklus die Seiten.

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Eine Packung Verhütungspillen

Die Pille absetzen

Die Pille – das beliebteste Verhütungsmittel der Frau und nicht selten auch des Mannes. Denn mit der Pille nimmt die Frau die Verhütung komplett in ihre Hand. Doch das orale Kontrazeptivum bietet nicht nur Vorteile, sondern ist auch mit zahlreichen Nachteilen behaftet. Doch was muss beim Absetzen der Pille beachtet werden? Und welche alternativen Verhütungsmethoden stehen zur Verfügung?

Gründe, die Pille abzusetzen

Gründe, warum die Pille abgesetzt werden soll, sind vielfältig. Einige Frauen setzen die Pille auf ärztlichen Rat hin ab, da bereits unerwünschte Nebenwirkungen eingetreten sind. Diese Nebenwirkungen erstrecken sich von leichten Kopfschmerzen bis hin zu schwerwiegenden Zwischenfällen, wie z.B. einer Thrombose. Auch körperliche Voraussetzungen können sich im Laufe der Jahre verändern, sodass bei Übergewicht oder starkem Rauchen auf die Pille verzichtet werden sollte.
Andere Frauen wiederum möchten schlichtweg die Pille absetzen, um einem Kinderwunsch nachzugehen, weil körperliche Veränderungen (Gewichtszunahme, Akne) aufgetreten sind, oder weil sie aktuell in keiner Beziehung sind.

Unabhängig vom Grund, der zu einem Absetzen der Pille führt, hat das Absetzen an sich Folgen für den Hormonhaushalt des Körpers. Daher sind einige Dinge beim Absetzen der Pille zu beachten.

Die Pille absetzen – Das optimale Vorgehen

Die Pille sollte auf keinen Fall abrupt mitten im Pillenzyklus abgesetzt werden. Idealerweise wird mit dem Absetzen gewartet bis der aktuelle Blister aufgebraucht ist. Die Regelblutung sollte wie gewohnt einsetzen. Wichtig ist zu wissen, dass diese Blutungen in der Pillenpause sogenannte Abbruchblutungen sind. Sie sind durch künstliche Hormone konstruierte Blutungen, die nicht mit der regulären Menstruation zu verwechseln sind. Erst nach Absetzen der Pille wird der Körper zu einem natürlichen Menstruationszyklus zurückkehren.

Wird ein rein gestagenhaltiges Präparat eingesetzt, zum Beispiel die Minipille, so ist ein Absetzen jederzeit möglich.
Sollten weitere Unsicherheiten bezüglich des richtigen Zeitpunktes bestehen, so ist der behandelnde Gynäkologe der richtige Ansprechpartner.

Nebenwirkungen und Probleme, die beim Absetzen der Pille entstehen können

Der Körper hat sich während der gesamten Einnahmezeit an die Zufuhr künstlicher Hormone angepasst. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das Absetzen der Pille zu körperlichen Veränderungen führen kann. Nebenwirkungen können zahlreiche Bereiche betreffen:

– Haut und Haar
– Zyklus
– Regelschmerzen
– Stimmung
– Sexualleben
– Fruchtbarkeit
– Gewicht

Haut und Haar

Ein Absetzen der Pille kann Haut- und Haarveränderungen hervorrufen. Viele Frauen leiden nach dem Absetzen an unreiner Haut. Manche klagen lediglich über einige Pickel, andere kämpfen mit starker Akne.

Auch Veränderungen des Kopfhaares und der Körperbehaarung sind möglich. So berichten einige Frauen über vermehrten Haarausfall oder vermehrte Körperbehaarung.

Keine Sorge! Die Erscheinungen sind normal und resultieren aus dem abrupten Östrogenspiegelabfall. Im Normalfall regeneriert sich der Hormonhaushalt innerhalb weniger Wochen bis Monate. Zusätzlich sollte bei starker Akne ein Hautarzt hinzugezogen werden.

Zyklus

Vor allem Frauen, die die Minipille verwenden, sind häufig mit Zwischenblutungen vertraut. Mit ebendiesen muss nach dem Absetzen der Pille gerechnet werden. Der Zyklus braucht einige Zeit bis er sich wieder vollständig eingependelt hat. Sollten Zwischenblutungen länger als eine Woche anhalten oder starke Schmerzen, die weit über die Regelschmerzen hinausgehen, hinzukommen, sollte ein Gynäkologe aufgesucht werden. Neben Zwischenblutungen kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen. Die Blutung kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit anfangs nicht regelmäßig, das heißt nicht mehr alle 28 Tage. Auch ein Ausbleiben der Regelblutung für einen Monat ist möglich. Auch hier gilt: Bei Schmerzen sollte ein Gynäkologe zu Rate gezogen werden.

Regelschmerzen

Regelschmerzen können ein Grund dafür sein, dass Frauen die Pille einnehmen. Nach dem Absetzen der Pille können Regelschmerzen zunächst heftiger sein als zuvor. Dazu kann eine verstärkte Blutung beitragen. Während des Gebrauchs der Pille ist die Blutung oft geringer. Nach dem Absetzen sollte eine verstärkte Blutung zunächst kein Grund zur Besorgnis sein. Heftige Regelschmerzen und eine stärkere Blutung sind zudem keine reinen Anfangsfolgen, sondern können dauerhafte Begleiter der Menstruation werden.

Stimmung

Zahlreiche Nutzerinnen der Pille klagen über Stimmungsschwankungen, Apathie, Angstgefühle oder Depressionen. Nach dem Absetzen der Pille können sich diese Symptome mildern oder verschlechtern. Auch dafür ist die rasante Hormonumstellung verantwortlich. Trotzdem berichten die meisten Frauen, dass extreme Stimmungsschwankungen nach der Beendigung der Hormontherapie deutlich gebessert werden konnten.

Achtung: Nicht immer sind Stimmungsschwankungen, Apathie, Angstgefühle oder Depressionen auf die Einnahme oraler Kontrazeptiva zurückzuführen. Sollten solche Empfindungen länger als 14 Tage anhalten oder Suizidgedanken hinzukommen, sollte umgehend ein Arzt hinzugezogen werden.

Sexualleben

Nicht selten verspricht die Verhütung mit der Pille ein sorgenfreieres Sexualleben. Insbesondere in festen Partnerschaften bietet die Pille ausreichend Schutz vor ungewollten Schwangerschaften. Leider kann der Einsatz der Pille zum Libidoverlust führen – ein Grund dafür, die Pille absetzen zu wollen. Wie bei den vorangehenden Begleiterscheinungen, sollte sich das Sexualempfinden mit der Zeit normalisieren. Dabei erleben viele Frauen eine deutliche Erleichterung durch eine gesteigerte Libido. Zur sicheren Verhütung existieren multiple Alternativen.

Fruchtbarkeit

In erster Linie dient die Pille meist der Verhütung. Sollte ein Kinderwunsch der Auslöser für ein Absetzen sein, ist unmittelbar nach der letzten Pilleneinnahme eine Schwangerschaft möglich. Sollte sich nach längerer Versuchsphase keine Schwangerschaft ergeben, kann ein Arzt weitergehende Fruchtbarkeitsuntersuchungen durchführen.

Gewicht

Nicht wenige Frauen möchten die Pille absetzen, weil sie entweder bereits eine Gewichtszunahme hatten oder eine Gewichtszunahme fürchten. Auch die Beendigung der Einnahme oraler Kontrazeptiva kann zu Gewichtsschwankungen führen. Dabei ist sowohl eine Gewichtszunahme als auch eine Gewichtsabnahme möglich. In der Regel handelt es sich langfristig um eine Gewichtsabnahme, da vor allem Wassereinlagerungen, die unter der Pilleneinnahme stattgefunden haben, ausgeschwemmt werden können.

Im Zweifel, den Rat des Arztes einholen

An den zahlreichen Nebenwirkungen wird ersichtlich, dass ein Absetzen der Pille im Idealfall immer unter Aufsicht des behandelnden Arztes stattfindet. Nur so kann auf aufkommende Komplikationen schnellstmöglich eingegangen werden. Des Weiteren kann der behandelnde Arzt im Vorfeld Bedenken nehmen und über alternative Verhütungsmethoden informieren.

Sichererer Sex ohne Pille – Alternative Verhütungsmethoden

Neben der Pille gibt es zahlreiche alternative Verhütungsmethoden, die ohne Hormone auskommen. Diese Verhütungsmittel können häufig unabhängig von Eigenschaften wie Gewicht, Rauchen oder Thromboseneigung eingesetzt werden.

Kondome

Kondome gelten immer noch als besonders sicher. Darüber hinaus schützen sie vor Geschlechtskrankheiten

Das sicherste Verhütungsmittel nach der Pille ist das Kondom. Kondome gibt es in allen Größen und Arten, sodass jedes Spektrum abgedeckt ist. Bei Latexallergie gibt es als Alternative latexfreie Kondome. Der größte Vorteil des Kondoms besteht darin, dass es gegen ungewollte Schwangerschaften und gleichzeitig gegen sexuell übertragbare Krankheiten (sog. STD), wie zum Beispiel Chlamydien, HIV-Viren oder auch humane Papillomviren (HPV), schützt. Es passiert nur selten, dass Kondome platzen oder reißen. Wichtig ist in jedem Fall ein perfekter Sitz und eine fachgerechte Anwendung. So sollten auf keinen Fall Gleitmittel auf Ölbasis mit Kondomen verwendet werden, da diese zu einem Reißen des Kondoms führen können. Gleitmittel auf Wasserbasis finden sich in jedem gut sortierten Drogeriemarkt.

Kupferspirale

Ein ideales Verhütungsmittel für Frauen, die auf die Pille auf Grund einer erhöhten Thrombosegefahr verzichten. Die Kupferspirale arbeitet ohne Hormone und beeinträchtigt den Organismus minimal. Die Spirale muss von einem Gynäkologen eingesetzt werden und bietet danach einen Schutz für fünf Jahre. Durch den langen Schutzzeitraum relativieren sich die hohen Anschaffungskosten.

Die Sicherheit der Spirale bezüglich der Verhütung ist nicht ganz so hoch wie bei hormonellen Verhütungsmitteln. Zudem sollten Frauen mit starker Regelblutung oder starken Regelschmerzen auf die Spirale verzichten, da sich diese Symptome verschlimmern könnten.

Diaphragma

Das Diaphragma ist eine runde Silikonkappe. Es wird vor den Muttermund gesetzt und verhindert so das Vordringen von Spermien zu den Eizellen. Ein Diaphragma wird frühestens zwei Stunden, spätestens jedoch direkt vor dem Sex eingeführt. Zusätzlich muss ein Verhütungsgel angewendet werden, das Spermien bewegungsunfähig macht. Nach dem Sex sollte das Diaphragma mindestens weitere acht Stunden in der Vagina verbleiben. Ein Nachteil des Diaphragmas ist sicherlich seine deutlich geringere Zuverlässigkeit gegenüber Pille, Kondom oder Spirale. Zudem erfordert die Anwendung ein intensives Auseinandersetzen mit dem eigenen Körper.

Symptothermale Methode (Temperaturmessung)

Der Zeitraum innerhalb eines Zyklus, in dem eine Frau schwanger werden kann, beträgt knapp eine Woche. Die symptothermale Methode hilft diesen Zeitraum zu ermitteln. Dafür muss jeden Morgen die Temperatur gemessen werden. Weiterhin sollte ein weiteres Merkmal, zum Beispiel die Beschaffenheit des Muttermundes, beobachtet werden.

Bei der Datenerfassung helfen vorgefertigte Formblätter oder Apps. Die Auswertung zeigt, wann der Eisprung beendet ist.
Die Temperatur steigt nach dem Eisprung an und bleibt danach erhöht. Innerhalb dieser Zeit muss entweder auf Sex verzichtet oder zusätzlich ein alternatives Verhütungsmittel eingesetzt werden.

Die Methode ist zu Beginn relativ komplex. Allerdings ist sie ebenso sicher wie Pille oder Kondom, wenn in der „Risikozeit“ auf Sex verzichtet oder alternativ verhütet wird. Dadurch, dass keine Fremdmittel zur Verhütung genutzt werden müssen, wird der Körper keinen Belastungen ausgesetzt.

Sollte die Temperaturmessmethode als alternatives Verhütungsmittel gewünscht sein, so kann ein Gespräch mit einem Gynäkologen hilfreich sein. Dieser kann über die Anwendung und Anwendungsfehler, Vorteile und Risiken aufklären.

Egal welche Methode für eine Verhütung in Frage kommt: Es sollte beachtet werden, dass ein Absetzen der Pille zu einer sofortigen Schwangerschaft führen kann.

Die Geschichte der Verhütung

Seit es Menschen gibt, haben diese sich weiter fortentwickelt und Dinge geschaffen, die die Menschheit weitergebracht haben. Dabei war ein Meilenstein von großer Bedeutung sicherlich die Erfindung der Anti-Babypille. Diese wurde im Jahre 1960 in den USA als erstes Land eingeführt. In Deutschland war sie dann ein Jahr später zu bekommen. Vor allem für die Frauen war das eine Möglichkeit, die unsere Gesellschaft ganz schön umkrempeltet hat. Allerdings hatten Frauen und Männer auch schon weitaus früher das Bedürfnis, nicht auf Sex verzichteten zu müssen, damit es nicht zu ungewollten Schwangerschaften kam. Aus diesem Grund wusste man sich auch schon viel frühe zu helfen, so dass man regelrecht von der Geschichte der Verhütung sprechen kann.

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Was ist eine Eileiterschwangerschaft?

Eine Schwangerschaft wird oft unkompliziert und unauffällig verlaufen. Mit einem positiven Schwangerschaftstest beginnt für viele Frauen ein neuer Lebensabschnitt, womit für sie ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung geht. Aber leider gibt es auch Komplikationen, die die Schwangerschaft sogar gefährden können. Dazu gehört die Gefahr einer Eileiterschwangerschaft. In so einem Fall bedeutet es, dass sich der Embryo außerhalb der Gebärmutter ansiedelt. Das kann dann lebensbedrohlich sein.

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Wie Spermienqualität verbessern?

Wolfgang fragte am 27.7.2018

Hallo Webseitenbetreiber!

Meine Frau und ich planen unser erstes Kind. Jetzt habe ich schon so viel gelesen, dass Alkohol und Rauchen meine Spermien direkt schlecht beeinflussen können. Gibt es weitere Faktoren, die ich als Mann verbessern kann? Ich freue mich über eine Antwort von euch!

 

Lieber Wolfgang,

es ist schön, dass du dich direkt in die Familienplanung einbringen und auf deine Zeugungsfähigkeiten achten möchtest.

Wir haben für dich eine kleine Liste mit Dingen erstellt, die deine Spermienqualität nachweislich verschlechtern kann. Die nachfolgenden Dinge solltest du also tunlichst vermeiden.

  1. Nikotin
    Nikotin schädigt das Erbgut der Spermien. Dieser Umstand ist nachgewiesen.Darüber hinaus gilt, dass diese Schädigung bereits im Bauch der Mutter beginnt, wenn diese während der Schwangerschaft geraucht hat. Nicht selten hat das männliche Baby dann einen verkleinerten Hoden und sein ganzes Leben lang weniger Spermien.
  2. Übergewicht
    Bei übergewichtigen Männern verändert sich, meist aufgrund des bösen viszeralen Bauchfettes, der Hormonhaushalt. Das wichtige Testosteron reduziert sich.
    Es gibt inzwischen Studien, die einen direkten Zusammenhang zwischen Übergewicht und Fruchtbarkeit herstellen.
  3. Alkoholmissbrauch
    Insbesondere ein regelmäßiges Übermaß an Alkohol kann die Spermienqualität reduzieren. Während die Ärztezeitung bereits 2014 feststellte , dass ein geringes Maß Alkohol (max. 250 Gramm am Tag) die Spermienqualität nicht beeinflusst, so stellte Tina Kold Jensen von der Universität Dänemark in einer Studie fest, dass übermäßiger Alkoholkonsum die Spermienqualität massiv negativ beeinflusst.
  4. Falsche Ernährung
    Wer sich regelmäßig ungesund ernährt, zum Beispiel einseitig oder nur durch Fastfood, der handelt sich dadurch eine schlechte Spermienqualität ein. Eine gesunde Ernährung sind unter anderem: Viel Vollkorn, Obst und Gemüse, wenig Zucker, Fisch und vorzugsweise helles Fleisch (wenig).
  5. Hohe Temperaturen
    Eine Überhitzung der Hoden führt zu weniger und schlechter beweglichen Spermien. Die Hoden liegen außerhalb des Körpers, weil es im Körper zu warm ist. Eine optimale Temperatur sind eher 33-34 Grad Celsius.
    Heiße Vollbäder sind daher ebenso schädlich, wie z.B. das ständige Fahren mit einer heiß eingestellten Sitzheizung im Auto. Selbst längeres bei starker Hitze im Freien arbeiten kann die Spermienqualität bereits beeinträchtigen.Tipp: es hat sich herausgestellt, dass Säuglinge, die regelmäßig Folienwindeln tragen, einer erhöhten Hodentemperatur ausgesetzt sind. Endgültige Ergebnisse gibt es noch nicht, aber wir empfehlen, so häufig wie möglich Baumwollwindeln zu verwenden, bzw. zu Hause sogar „unten ohne“, wenn es die Temperaturen erlauben.
  6. Medikamente und Steroide
    Es gibt einige Medikamente, die direkt auf die Fruchtbarkeit des Mannes schlagen. Aber auch Bodybuilder zum Beispiel oder andere Hochleistungssportler, die regelmäßig Testosteron spritzen, spielen mit ihrer Zeugungsfähigkeit.

 

Lieber Wolfgang, zu eurer Sicherheit empfehlen wir dir außerdem, ein Spermiogramm anfertigen zu lassen. Dieses bekommst du beim Urologen deines Vertrauens und in der Regel bezahlen dies die Krankenkassen, wenn der Kinderwunsch schon länger vorliegt und die Frau dahingehend auch bereits untersucht wurde. Ansonsten musst du mit 60-100 EUR rechnen.

Für zu Hause gibt es auch einen Test zu kaufen. Dieser ist allerdings nicht so genau, da nur die Anzahl, aber nicht die Qualität getestet wird.

Beim Spermiogramm des Urologen wird dein Ejakulat auf Anzahl und Qualität der Spermien geprüft. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO gilt dein Sperma zwar als fruchtbar, wenn es über 20 Millionen Spermien aufweist. Allerdings spielt auch die Beweglichkeit (Qualität) eine große Rolle, denn unbewegliche Spermien können nicht zur Eizelle vordringen.

Sollte das erste Spermiogramm negativ ausfallen, so musst du dir noch keine Sorgen machen. Ändere ein wenig dein Leben (siehe unsere Punkte oben) und mache ein paar Wochen später einen zweiten Test. Die Qualität der Spermien schwankt und möglicherweise ist dann doch alles bei dir gut.

Wir wünschen dir und deiner Partnerin viel Erfolg beim Kinderwusch!

Schwanger trotz Kondom?

Unbekannt fragte am 24.7.2018

Huhu liebes Team,

vor ca. 3 Wochen habe ich mit meinem Freund geschlafen. Verhütet haben wir mit einem Kondom, da ich die Pille nicht gut vertrage. Nach meinem Empfinden ist das Kondom heile geblieben. Zumindest haben wir nach dem Verkehr kein Loch gesehen und es war so voll wie immer.

Meine letzte Regel ist inzwischen 5 Wochen her. Wobei wichtig zu wissen ist, dass meine Periode schon seit ein paar Monaten sehr unregelmäßig ist.

Trotzdem mache ich mir nun sehr große Sorgen, ob ich schwanger sein könnte. Habe schon ein paar Mal geheult, weil ich doch gerade erst mit der Ausbildung angefangen habe.
Aber Abtreiben kommt nicht in Frage. Auch wenn mein Freund hinter mir stehen wird, wenn wir plötzlich Eltern werden sollten, habe ich doch echt Angst.

Soll ich einen Test machen? Soll ich einfach abwarten? Oder direkt zum Frauenarzt? Bitte helft mir…….

 

Liebe Unbekannt,

ein Kondom kann zuverlässig verhüten. Die Voraussetzung ist eine richtige Anwendung und kein Defekt. Ein Riss oder Loch allerdings lässt das Kondom unbrauchbar werden.

Dennoch sind Kondome sehr sicher. Bei einer Anwendung über ein ganzes Jahr hinweg, werden nur 3 von 100 Frauen tatsächlich schwanger. Diese Zahl wird durch den Pearlindex ausgedrückt. Er beträgt also 3. So gut wie alle Schwangerschaften sind auf Anwendungsfehler beim Einsatz des Kondoms zurück zu führen.

Viele Frauen und vor allem Mädchen haben bei den ersten Verhütungen ausschließlich mit einem Kondom Angst, dass sie schwanger werden. Diese Angst rührt unter anderem daher, dass die Frau sich meist auf die richtige Anwendung beim Mann verlässt.

Dein erster Schritt, das Kondom nach dem Verkehr zu kontrollieren, war schon richtig. Ab sofort sollte es Teil eures Liebesspiels werden, das Kondom zusammen überzustreifen. Du kannst es dann auf den richtigen Sitz kontrollieren. Nach dem Verkehr solltet ihr es auch zusammen abstreifen. So kannst du es vorher noch auf Dichtigkeit prüfen und gegebenenfalls, wenn es ein Problem gibt, auf die Pille danach setzen.

Zu deiner aktuellen Situation kann ich dir nur raten, so schnell wie möglich zu deiner Beruhigung einen Schwangerschaftstest zu machen. Da deine Periode überfällig ist, kann dieser schon eine verlässliche Aussage treffen.

Auch wenn ich sehr sicher bin, dass dieser negativ sein wird, so wird dir das Ergebnis doch helfen, deine Ängste loszuwerden.

Ich wünsche dir alles Gute!

Das Absetzen der Pille – immer häufiger greifen Frauen zu diesem Entschluss

Die meisten Frauen in Deutschland wählen zur Schwangerschaftsverhütung die Antibabypille. Sie gilt mit zu den sichersten und einfachsten Verhütungsmethoden dieser Zeit. Und viele der Frauen nehmen die jahrelangen Begleiterscheinungen der Antibabypillen-Einnahme in Kauf und auch die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken, wie Thrombose-Neigungen und hormonelle Veränderungen im Körper. Jetzt ist Schluss damit. Zumindest zeichnet sich ein deutliches Nein zur Pille in den letzten Jahren ab. Denn immer mehr Frauen nehmen erst gar nicht die Pille als erster Wahl zur Verhütung, oder setzen sie nach teils Jahrzehnten der Einnahme wieder ab. Die Tendenz ist deutlich steigend.

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Häufige Probleme die auftreten, wenn die Pille abgesetzt wird

Die Pille ist sicherlich ein sehr beliebtes und einfach anzuwendendes Verhütungsmittel. Doch irgendwann kommt einmal der Wunsch, diese auch wieder abzusetzen. Das kann verschiedene Ursachen haben. Der erste naheliegende Grund wird da wohl der Kinderwunsch sein. Aber es kann auch zu Änderungen der Lebensumstände kommen oder man möchte mögliche Nebenwirkungen vermeiden. Dann erfolgt meist der Umstieg auf ein nicht hormonelles Verhütungsmittel.

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schwangere Frau im Herbst

Vorbereitung auf die Schwangerschaft

Schwanger werden ist nicht allein Frauensache. Moderne Paare bereiten sich gemeinsam auf eine der größten Herausforderungen des Lebens vor. Mit einer gemeinsamen Vorgehensweise erhöhen Paare zugleich die Wahrscheinlichkeit, ein Kind zu bekommen. Gute Vorbereitung ist vielleicht nicht Alles, aber sie hilft dabei, das Babyglück nicht allein dem Zufall zu überlassen.

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Erfolgreiche Verhütung ohne Hormone

Die Verhütung mit Hormonen ist nach wie vor umstritten und hinterlässt bei vielen Frauen einen bitteren Nachgeschmack. Denn die unterschiedlichen Hormone, die sich in den verschiedenen Präparaten zur Empfängnisverhütung verbergen, haben es sind sich und sind auf Dauer alles andere als gesund für den weiblichen Körper. Dabei gibt es etliche Methoden auch ganz ohne Hormone wie der Antibaby-Pille beispielsweise effektiv einer Verhütung nachzugehen.

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