Sport während der Schwangerschaft

Sport während der Schwangerschaft

Es gibt viele Frauen, die leidenschaftlich gerne Sport machen. Wenn sie dann schwanger werden stellt sich aber dann häufig die Frage, ob sie ihren Sport bedenkenlos so weiter betreiben können oder ob es ein zu großes Risiko für die Schwangerschaft darstellt. Aus Angst hören dann viele für die nächsten neun Monate einfach sofort mit dem Sport auf. Denn schließlich könnte es ja vor allem dem Kind schaden.

Allerdings ist das gar nicht richtig. Es ist sogar so, dass Sport in der Schwangerschaft besonders gut für die werdende Mutter und auch für das Kind ist. Vorausgesetzt, beide sind natürlich gesund. In der ganzen Zeit der Schwangerschaft finden im Körper einige Veränderungen statt. Umso fitter die Mutter ist, desto besser kommt sie mit diesen Veränderungen auch zurecht.

Es richtig angehen

Natürlich sollte der Sport ideal auf den neuen Zustand angepasst werden, denn das gesamte Herz/Kreislauf-System ist in der ganzen Schwangerschaftszeit sehr beansprucht. Besonders gut sind da leichte Ausdauersportarten wie zum Beispiel, Radfahren oder entspanntes Schwimmen. Die Kondition kann so verbessert und Stress prima abgebaut werden. Wenn man sehr unsicher ist, sollte man am besten mit dem Arzt absprechen, ob und wie viel man sich bewegen darf. Generell sind zwei bis drei Sporteinheiten pro Woche ganz gut. Allerdings ist es ratsam, dass dabei der Puls nicht höher als 140 bis150 Schläge pro Minute ist.

Man kann während der gesamten Schwangerschaftszeit Sport treiben, aber es solltet nicht übertrieben werden. Auch muss man immer bedenken, dass eine Überbeanspruchung das Immunsystem runterfährt und man sich dadurch beispielsweise eine Erkältung einfangen könnte, was während der Schwangerschaft auch recht unangenehm ist, da man viele helfende Medikamente nicht einnehmen darf. Besonders während des ersten Trimesters ist es besser, es langsam angehen zu lassen. Vielleicht kann man dann anstelle des Joggens besser schwimmen oder Rad fahren gehen. Es kann aber auch recht individuell sein, welche sportliche Aktivität besser zu einem passt. Man kann es einfach austesten und auch hier wieder den Arzt zu Rate ziehen.

Die Vorteile

Durch den Sport in der Schwangerschaft kann es einige Vorteile geben. Studien dazu sollen gezeigt haben, dass Babys sogar fitter und vitaler auf die Welt kommen, wenn die Mütter in der Schwangerschaft sportlich aktiv gewesen sind. Es wird vermutet, dass das durch den Sport verursachte Schaukeln die Entwicklung des Kindes sogar fördert. Zudem kann die Körperhaltung durch die Bewegung der Schwangeren verbessert und Schwangerschaftsbeschwerden wie beispielsweise Venenstau, Wadenkrämpfen und Hämorrhoiden vorgebeugt werden. Und natürlich macht Sport ganz einfach Spaß und es werden viele Glückshormone dabei freisetzt.!

Was ist mit Joggen in der Schwangerschaft?

Wenn der Arzt sein OK gibt, spricht nichts dagegen, besonders wenn regelmäßig gelaufen wird. Auch Anfänger können während der Schwangerschaft damit beginnen. Leichter ist es, wenn man mit einfachem Walking startet und dann langsam das Training steigert. Beim Joggen sollte auf den eigenen Körper gehört werden und man darf sich nicht zu viel zumuten.

Schwimmen in der Schwangerschaft

Das Schwimmen ist perfekt in der Schwangerschaft. Im Wasser werden die Gelenke super geschont. Hier ist so ziemlich alles erlaubt, von Aquagymnastik bis Aquajogging oder einfach nur ein paar Bahnen entspannt ziehen.

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